Unsere Realität ist reine Selbsthypnose

Möchten Sie gerne Neues lernen? Sind Sie offen, interessiert und lieben Sie Neues?

Jeder Mensch behauptet von sich, er will gerne Neues lernen.

In Wirklichkeit aber will er genau das Gegenteil: Weil er in seinem Leben oftmals erfahren hat, dass Neues schwierig ist, schwer zu lernen, Veränderungen erst mal schlecht sind, lehnt er unbewusst Neues ab.

98 % von allem, was wir täglich tun, ist reine, pure Gewohnheit!

Gehirnforscher haben festgestellt, dass der normale Mensch ab dem fünfzigsten Lebensjahr aufhört Neues zu lernen – und nur noch in seinen alten Gewohnheiten denkt, arbeitet und damit lebt.

Wer jedoch nichts Neues mehr lernt, beraubt sich nicht nur wichtiger Möglichkeiten, sich und sein Leben zu verbessern, diese Vorgehensweise ist darüber hinaus noch höchst gefährlich – für unser Gehirn!

Wer nichts Neues mehr lernt, nutzt nur noch seine alten „Mindways“ (= Datenautobahnen im Gehirn), die er bereits angelegt hat. Das Gehirn wird nicht mehr dazu aktiviert, neue neuronale Verbindungen zu schaffen – und verwendet immer wieder die gleichen Mindways, die bereits existieren.

Das ist bequem und es strengt nicht an. Die Gehirnforschung geht mittlerweile davon aus, dass unser Gehirn dadurch beginnt, sich langsam aber sicher aufzulösen und sich selbst zu zerstören = Demenzerkrankung.

Haben Sie schon einmal davon gehört, dass bei den Fernsehzuschauern die relevante Zielgruppe die 14- bis 49-Jährigen sind? Die ab 50-Jährigen sind irrelevant, weil sie nicht mehr zur werberelevanten Zielgruppe zählen. Grund ist, dass die 50-Jährigen ihre „Mindways“ so ausgeprägt haben, dass auch ihre Vorlieben, ihre benutzten Produkte bereits weitgehend feststehen.

ARD und ZDF haben zwar hohe Einschaltquoten, aber weil das Durchschnittsalter bei beiden Sendern mittlerweile bei knapp 60 Jahren liegt, im Verhältnis nur sehr geringe Werbeeinnahmen. Im Gegenzug dazu haben die Privatsender, allen voran RTL und Pro7, ein sehr junges Publikum (die Lieblingszielgruppe sind die 14- bis 29-Jährigen, bei denen die Mindways noch nicht so ausgebildet sind) und kassieren im Verhältnis zu ihren Einschaltquoten riesige Werbegelder.

Gehirnwissenschaftler gehen heute davon aus, dass bei den meisten Demenzerkrankungen in der Regel (es wird immer Ausnahmen geben), eine Phase von ca. acht bis zwölf Jahren vorausgeht, in denen der Betroffene nichts mehr wesentlich Neues gelernt hat.

Im Gegensatz dazu haben Wissenschaftler in vielen Studien festgestellt, dass es bereits ausreichend ist, täglich sein Gehirn ca. 15 bis 30 Minuten zu aktivieren. Das kann man bereits durch das Lesen von Büchern oder Zeitungen erreichen oder durch das Erlernen eines neuen Musikinstruments oder einer neuen Sportart oder durch sportliche Aktivität überhaupt. Die Gefahr einer Demenzerkrankung senkt sich bereits um bis zu 62 % hierdurch.

Also auf geht´s: Was wollen Sie Neues lernen? Wie können Sie Ihr Gehirn durch etwas Neues aktivieren? Und die beste Möglichkeit, dem Gehirn regelrecht einen Power-Schub zu verschaffen ist es, sich mit seiner eigenen Weiterentwicklung, seinem persönlichen Wachstum zu beschäftigen, sei es durch den Besuch von Seminaren (intensivste Aktivierung des Gehirns), dem Lesen von Büchern oder dem Hören von Weiterbildungs-Audioprodukten.

Quelle: Höller

Geschrieben am 03.04.2012 um 08:40 Uhr in Athanasia's Welt.

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